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Ein Stück Holz, das ist vor allem eine Idee, die einen erfasst - und dieser Brocken, wie wir hier dazu sagen würden, kann eine Art Ruf sein - ein Rezitativ. Von dem "Lied der Hirsche" erzählen - von dichten Ballungen im Gehölz - den ziehenden Wolken, die den Raum durchqueren und ihm widerstehen. Eine Kraft, unnachgiebig wie eine Form ein Ding ein Ziel. Ein Ziel oder das Zielen. Wie ein Bogenschütze - um ins Schwarze zu treffen. So auch ein Impuls, der in dem Umgang mit Holz wohl eher von der Hand als vom Kopf aus geschieht. "Wenn ich anfange zu denken, ist alles verloren", sagte Cezanne. Man muss lange sein Material herausgefordert haben - vertraut sein den Schnitten und Netzwerken, den Formen und Rhythmen der Natur. Erst allmählich bin ich von der undurchdringlich erscheinenden Masse, die so etwas gewachsenes darstellt, zur Modulation der Formen gekommen und ich bin mir gar nicht mehr so sicher, wo die Grenze zwischen Kunst und Natur, Werden und Ursprung zu ziehen ist. Hans Brockhage |
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Blick ins Atelier |
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